Mehr Flüge nach Italien und Spanien

Joachim Hunold, CEO von Air Berlin
ML
Joachim Hunold, CEO von Air Berlin

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft stockt ihr Angebot auf und will im Sommer bis zu acht Prozent mehr Flüge anbieten als 2009.

Um sechs bis acht Prozent will Air Berlin im Sommer das Angebot gegenüber 2009 aufstocken. Davon profitiert nicht nur Italien, sondern auch der traditionell für Air Berlin wichtige Markt Spanien. Neu ins Netz aufnehmen will Hunold unter anderem Verbindungen von Köln/Bonn und Stuttgart nach Valencia.

Einen Fokus hat die in Berlin beheimatete Fluggesellschaft 2010 zudem auf Israel. Das bereits bestehende Angebot von Berlin nach Tel Aviv wird von zwei auf drei wöchentliche Verbindungen aufgestockt. Daneben wird Air Berlin künftig auch Köln/Bonn, München und Düsseldorf mit Tel Aviv verbinden. "Wir setzten dort Langstreckenjets ein", sagt Hunold. Davon profitieren die Kunden, die ab Berlin, Düsseldorf und München Business-Class-Plätze buchen können.

Früher als ursprünglich geplant, will Air Berlin den Heimatflughafen in Berlin zum Drehkreuz aufbauen. Bereits in diesem Sommer will Hunold dort mehr als 6000 wöchentliche Verbindungen aufeinander abstimmen. Viele Transit-Gäste erwartet die Airline auf den Routen von Skandinavien nach Südeuropa. Ziel von Vorstand Christoph Debus ist es, den Anteil der Umsteiger von drei auf zehn Prozent zu erhöhen: "Wir gehen davon aus, künftig mehr als 1000 Transitgäste täglich zählen zu können", sagt er mit Blick auf 2011, wenn der Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) startet.

Punkten will Air Berlin auch bei Firmen mit bis zu 500 Mitarbeitern. Für sie hat die Airline das Bonusprogramm "Business Points" gestartet: Ab 300 Sammelpunkten lockt ein Freiflug.

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