Lufthansa und Flybe passen an

Lufthansa AG

Die britische Airline Flybe verändert ihre Gepäck-Entgelte flächendeckend, während Lufthansa nur ganz bestimmte Passagiere auf bestimmten Strecken zur Kasse bittet.

Fluggäste, die in First oder Business Class reisen, können weiterhin zwei Koffer mit je 32 Kilogramm gewicht mitnehmen. Auf nicht von dieser Regelung betroffenen Fernflügen können auch Economy-Passagiere zwei Koffer oder Taschen mit je 23 Kilogramm mitnehmen.

Die britische Airline Flybe kassiert schon ab dem 1. Dezember für jedes aufgegebene Gepäck-Stück. Der erste Koffer kostet bei Voranmeldung (Internet, Call Center, GDS) jeweils 12 Euro. Er darf maximal 20 Kilogramm wiegen. Das zweite aufgegebene Gepäckstück kostet 30 Euro, wobei beide Koffer zusammen maximal 40 Kilogramm wiegen dürfen. Die 40 Kilo dürfen auch auf drei Stücke verteilt werden. Aber auch dann kosten das zweite und dritte Stück jeweils 30 Euro. Nutzt ein Reisender ein Reisebüro, das das zweite Stück per GDS einbucht, werden nicht 30 Euro, sondern nur 12 Euro fällig.

Wer ohne Voranmeldung mit Gepäck am Flughafenschalter erscheint, wird bei Flybe am stärksten zu Kasse gebeten. Schon das erste Stück kostet 20 Euro, Nummer zwei und drei ebenso jeweils 20 Euro. Allerdings sind als Maximalgewicht nur 20 Kilo erlaubt. Das heißt, für Mehrgewicht fallen Übergepäck-Gebühren an.

Flybe hat einige Ausnahmen in die neuen Gepäck-Regeln eingebaut. So können Passagiere mit Ticket im Economy-Plus-Tarif kostenlos bis zu 40 Kilo mitnehmen. Auch bestimmte Firmenraten schließen Freigepäck ein. Flybe verkehrt zwischen Großbritannien und den deutschen Städten Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover und Stuttgart.

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