Luft für automatisierte Prozesse

Der Einsatz von elektronischen Reisekosten-Abrechnungssystemen in deutschen Unternehmen variiert stark. Je größer die Firmen und je höher der Reiseetat, desto häufiger sind automatisierte Lösungen im Einsatz.

Von den knapp 1000 befragten Unternehmen gaben immerhin zwei Drittel an, ein automatisiertes Abrechnungssystem einzusetzen. Wobei einige der Umfrage-Teilnehmer hierzu aber bereits Excel-basierte Abrechnungsverfahren zählten, so die Studienautoren. Mit zunehmender Unternehmensgröße zeigte sich dabei eine klare Tendenz zu wirklich automatisierten Lösungen. Haben bei Firmen mit bis zu 749 Mitarbeitern etwa 54 Prozent eine Abrechnungs-Software im Einsatz, sind es bei Unternehmen mittlerer Größe mit bis zu 3000 Beschäftigten schon 67 Prozent. Bei Unternehmen mit mehr als 3000 Mitarbeitern steigt dieser Anteil auf 77 Prozent.

Die Nutzung einer Abrechnungs-Software hängt jedoch nicht nur von Unternehmensgröße und der Höhe der Geschäftsreise-Ausgaben ab. Entscheidender ist offenbar die Anzahl der monatlichen Reisekosten-Abrechnungen. So setzen 93 Prozent der Unternehmen mit  mehr als 5000 Abrechnungen im Monat elektronische Abrechnungssysteme ein. Bei Unternehmen mit weniger als 50 monatlichen Abrechnungen sind es lediglich 43 Prozent.

Die Studienautoren sehen dabei durchaus noch Potenzial für den Einsatz von Abrechungslösungen. Zumal solche Systeme insbesondere in Kombinationen mit Firmenkreditkarten und Online-Buchungslösungen zu erhöhter Kosten-Transparenz und damit letztlich auch zur Ausgaben-Kontrolle beitragen können.

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