LTU verliert Streit um Bonuspunkte

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Die Air-Berlin-Tochter LTU hat eine Niederlage vor Gericht einstecken müssen: Sie hat den Streit um den Verfall von Bonuspunkten ihres früheren Vielflieger-Progamms "LTU-Redpoints" in letzter Instanz verloren.

Bei "LTU-Redpoints" konnten LTU-Kunden Bonuspunkte sammeln: Je weiter sie flogen, desto mehr Punkte erhielten sie. Ursprünglich durften sie die Punkte innerhalb von fünf Jahren gegen Prämientickets umtauschen. Nach der Übernahme durch Air Berlin wurde das Ende des Bonusprogramms zum 31. Oktober 2007 angekündigt.

Der Kläger hatte zu dem Zeitpunkt mehr als 54.000 Punkte gesammelt. Er konnte diese zwar auf das Air-Berlin-Programm "Top Bonus" übertragen, die Gültigkeit aber verringerte sich auf sechs Monate: Er hätte bis zum 30. April 2008 für die Punkte Flüge buchen und diese bis zum 31. Oktober 2008 abfliegen müssen.

Der Kläger pochte auf eine Gültigkeit der Bonusmeilen innerhalb der ursprünglich festgesetzten fünf Jahre. Nachdem die Klage vor dem Amtsgericht Düsseldorf und dem Landgericht Düsseldorf scheiterte, bekam der Kläger nun vom Bundesgerichtshof recht. Nach Meinung des Bundesgerichtshofs durfte LTU das Flugprämien-Programm zwar jederzeit einstellen, aber die Gültigkeitsdauer der Bonuspunkte muss auch weiterhin gewährleistet werden.

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