Kräftiger Gewinneinbruch

DB-Chef Rüdiger Grube betrübt der Gewinneinbruch wenig.
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DB-Chef Rüdiger Grube betrübt der Gewinneinbruch wenig.

Die Deutsche Bahn hat die Finanz- und Wirtschaftkrise 2009 kräftig zu spüren bekommen. Der Gewinn des Schienenkonzerns ging um über ein Drittel zurück. Vor allem der Güterverkehr und die Logistik litten unter der Rezession.

Die einzelnen Konzernteile waren dabei äußerst unterschiedlich von der Wirtschaftskrise betroffen. Es mussten insbesondere der Güterverkehr und die Logistik Federn lassen. So ging die bei DB Schenker Rail transportierte Gütermenge um zehn Prozent auf 341 Mill. Tonnen zurück. Das Volumen der über die Bahntochter Schenker Logistics beförderten Luftfracht sackte um 16 Prozent ab.

Als wesentlich stabiler erwies sich in der Krise der Personenverkehr. Die Zahl der von der Bahn beförderten Passagiere ging nur leicht um 0,7 Prozent auf 1,9 Mrd. Fahrgäste zurück. Wobei die Passagierzahl im Regionalverkehr sogar um 0,1 Prozent zulegte. Rückgänge verzeichneten dagegen der Fernverkehr (minus 0,4 Prozent) und der Stadtverkehr (minus 2,5 Prozent). Die Gründe hierfür waren zum Teil hausgemacht. So standen der Bahn aufgrund verkürzter Wartungsintervalle weniger ICE-Züge zur Verfügung und in Berlin musste die DB zahlreiche S-Bahnen wegen versäumter Wartungen aus dem Verkehr ziehen.

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