Keine Preiserhöhung im Fernverkehr

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Die Bahn will offenbar ihre Fahrpreise im Fernverkehr im Winter konstant halten. Im Nah- und Regionalverkehr sollen die Preise leicht angehoben werden.

Klaus Hildebrandt

Im Nah- und Regionalverkehr der S-Bahnen und Regio-Züge soll die Preiserhöhung für Normal- und Zeitkarten den Informationen zufolge im Schnitt unter zwei Prozent liegen, heißt es weiter. Mit der Aussetzung der diesjährigen Preiserhöhung wolle der Konzern Kunden an die Deutsche Bahn binden und neue Fahrgäste gewinnen.

Einzelheiten zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember will die Bahn heute auf einer Pressekonferenz in Frankfurt vorstellen. Der für den Personenverkehr zuständige Vorstand Ulrich Homburg betont in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der fvw, dass er „die Bahn zur wichtigsten Anlaufstelle für Mobilität in Deutschland“ machen wolle und stärker noch auf einen „fairen Vergleich der Verkehrsträger“ hinweisen wolle. Mit einer Preiserhöhung im Fernverkehr würde die Bahn gegenüber dem Pkw und dem innerdeutschen Luftverkehr schlechter abschneiden. Die Bahn wolle aber gerade Kunden gewinnen, die „das Auto oder den Flieger kategorisch bevorzugen.“

Vergangenes Jahr hatte die Bahn die Ticketpreise um knapp zwei Prozent erhöht. Das Unternehmen hatte die teureren Fahrkarten unter anderem mit steigenden Energiekosten und höheren Löhnen begründet.

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