Keine Angst vor Video-Konferenzen

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Video-Konferenzen kommen im Geschäftsleben immer häufiger zum Einsatz. Sie ersetzen aber nicht den persönlichen Kontakt mit den Geschäftspartnern, so das Ergebnis einer Umfrage von American Express Business Travel.

Zwar werde die virtuelle Kommunikation gerade bei regelmäßigen internen Treffen immer üblicher, für den Kontakt mit Kunden oder anderen Geschäftspartnern sei dies jedoch kein geeigneter Weg. Lediglich 22 Prozent der Reisenden sehen in Video-Konferenzen eine Alternative zu persönlichen Treffen. Fast die Hälfte der befragten Reisenden hält den direkten Austausch außerdem für deutlich rentabler als Besprechungen, die über alternative Kommunikationskanäle  durchgeführt werden. "Die Umfrage zeigt, dass neue Technologien Geschäftsreisen nicht in dem Maße ersetzen können, wie viele vorhergesagt hatten", so Kaveh Atrak, Chef von American Express Business Travel in Nord- und Zentraleuropa.

Treiber beim Einsatz neuer Kommunikationstechnologien im Geschäftsreise-Bereich ist vor allem der Versuch, dadurch Kosten zu senken. 63 Prozent der befragten Travel Manager nannten dies als zentrales Motiv. Hinzu kommt die Produktivität. Sie soll nach Angaben von 34 Prozent der Reisenden und 27 Prozent der Travel Manager durch die Nutzung von modernen Smartphones oder Video-Konferenzen erhöht werden.

Wenn es um die Einführung neuer Kommunikationstechnologien geht, haben Travel Manager aber meist nur wenig zu melden. Die Entscheidungen werden an anderen Stellen getroffen. So sind nur 13 Prozent der Travel Manager für die Anschaffung von Mobilgeräten und anderen neuen Technologien verantwortlich. 22 Prozent  können darauf ein wenig Einfluss nehmen und 64 Prozent besitzen hier überhaupt keine Entscheidungskompetenz.

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