Kasachen setzen auf Service-Qualität

Vorrangig mit Boeing B-757-200 bedient Air Astana längere Routen.
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Vorrangig mit Boeing B-757-200 bedient Air Astana längere Routen.

Die Air Astana setzt ihren Wachstumskurs fort. Seit Anfang Juni hebt sie täglich am Flughafen Frankfurt Richtung Astana und Almaty ab. Zudem wird kräftig in den Service investiert.

Thomas Grether

Wichtigste Zielgruppe von Air Astana sind ganz klar die Geschäftsreisenden. Doch zunehmend fliege die Airline auch Touristen sowie ethnischen Verkehr in das 16-Millionen-Einwohner-Land, erläuterte Sven Gossow, Verkaufsdirektor für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Kasachstan werde sich verstärkt dem Tourismus öffnen, betonte Denis Rogov, Botschaftsrat im Frankfurter Generalkonsulat. Trecking in den Bergen um Almati und Shopping in den großzügigen Malls von Astana wolle der größte Binnenstaat der Welt in Deutschland bekannter machen. Für die Touristen sei eine komfortable und sichere Beförderung in der Economy Class wichtig.

Gestartet ist die Airline im September 2001 als Nachfolgerin der insolventen Air Kazakhstan mit einer Shuttle-Verbindung zwischen Almati und Astana. Mittlerweile besteht die Flotte des Carriers aus 22 Maschinen. Damit steuert Air Astana 23 internationale Destinationen und 21 Inlandsziele an und beförderte im vergangenen Jahr 2,6 Mill. Passagiere.

Um weiter zu wachsen, investiert die Airline in neue Flugzeuge. Bereits im Einsatz sind Jets aus der A-320-Familie von Airbus sowie die Boeing-Jets B-757-200 und B-767-300. Innerhalb von Zentralasien fliegt Air Astana auch mit einer Fokker F-50. 2011 soll ein erster Embraer E-190 zur Flotte stoßen. Weitere Jets des gleichen Musters sollen folgen. Ab 2012 wird zudem die A-320-Flotte ausgebaut. Sechs neue Jets sind bestellt. Zudem diskutiert das Management über den Kauf von Airbus-Maschinen des Typs A-330 oder A-350 für Langstrecken, wie Deutschland-Verkaufsdirektor Gossow sagte.

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