Jeder dritte Passagier nutzt Billigflieger

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In Deutschland hat sich die Nachfrage nach Flügen weiter verschoben. Der Marktanteil der Low Cost Carrier ist durch die Wirtschaftskrise erneut angestiegen, zeigt der neue Low-Cost-Monitor.

Zum Ende des Winterflugplans 2009/10 boten 17 Low Cost Carrier (LCC) in Deutschland mehr als 4100 wöchentliche Flüge an. Das entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Von dem Hybrid-Carrier Air Berlin wurden nur bestimmte Strecken dem Low-Cost-Segment zugeordnet und eingerechnet, erläutert Heike van Hoorn, Bereichsleiterin beim ADV.

Insgesamt nutzen im Jahr 2009 über 53 Mill. Passagiere die Angebote dieser Fluggesellschaften. Damit konnte das LCC-Segment den Marktanteil am gesamten Passagier-Aufkommen gegenüber dem Vorjahr leicht auf 28,9 Prozent steigern.

Innerdeutsch flogen 2009 mit 20,1 Mill. Passagieren im Vergleich zum Vorjahr 1,3 Prozent mehr Passagiere mit Low Cost Airlines (2008: 19,8 Mill. Passagiere). Hingegen sank die Nachfrage im grenzüberschreitenden Verkehr um 4,2 Prozent auf 33 Mill. Passagiere.

Im Frühjahr dieses Jahres wurden im innerdeutschen und grenzüberschreitenden Verkehr 495 unterschiedliche Strecken bedient. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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