Investoren retten Airline

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Am Wochenende haben zwei Investoren-Gemeinschaften 95 Prozent der Airline-Gruppe Mexicana übernommen. Wer dahinter streckt, ist offenbar unklar.

Mexicanas Umsätze waren um 20 Prozent eingebrochen und der Schuldenberg hatte sich auf eine Mrd. US-Dollar aufgehäuft. Eine kurzfristig aufgetretene Liquiditätslücke von 100 Mill. Dollar brachte das Fass jetzt zum Überlaufen. Mexicana stellte Insolvenz-Antrag.

Nun ist eigens für die Übernahme der Airline ein Konsortium names "Tenedora K" gegründet worden, schreibt das Handelsblatt. Dahinter sollen die Industriholding Grupo Industrial Omega und die Grupo Arizan stehen. Die restlichen fünf Prozent des Kapitals übernimmt die nationale Pilotengewerkschaft Aspa.

Während Mexicana bereits zahlreiche Flugverbindungen ausgesetzt hat, sind die Tochtergesellschaften Mexicana Link und Mexicana Click nicht von der Insolvenz betroffen. Dennoch hat die Gruppe im Inland bereits kräftig Marktanteile verloren. Mexicana zahlt Kunden gestrichener Flüge, die Tickets bezahlt haben, ihr Geld zurück.

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