Indien erschwert Geschäftsreisen

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Für etliche deutsche Unternehmen ist eine Reise in das Land damit praktisch unmöglich geworden. Manchen Geschäftsreisenden droht sogar die Ausweisung.

Für ein solches Visum muss nach Mitteilung der CIBT Visum Centrale der Arbeitsvertrag eines indischen Unternehmens vorgelegt werden. Das erweist sich in der Praxis jedoch als nicht umsetzbar. CIBT will nun mit indischen Konsulaten nach Lösungen suchen, wie ein Employment-Visum auch ohne Arbeitsvertrag ausgestellt werden kann.

Wegen der neuen Bestimmungen prüft und bewertet Indien derzeit jeden geschäftlichen Visumsantrag einzeln. Es ist daher mit längeren Bearbeitungszeiten zu rechnen. Geschäftsreisende sollten unbedingt die ihrem Reisezweck entsprechende, korrekte Visumkategorie beantragen, da sie bei der Einreise nochmals überprüft wird und in Indien verstärkt Visa-Razzien durchgeführt werden, warnt CIBT.

Geschäftsreisende, die nicht im Besitz der korrekten Visumkategorie sind, müssen damit rechnen, dass ihnen die Einreise verweigert wird oder dass sie nach Visumkontrollen im Land ausgewiesen werden. Eine Ausweisung zum 31. Oktober droht auch allen Geschäftsreisenden, die sich derzeit in Indien aufhalten und noch mit einem Visum zu den alten Bestimmungen eingereist sind.

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