Hotelsparte verliert zehn Prozent Umsatz

Accor-Deutschland-Chef Peter Verhoeven hofft auf mehr Umsatz in diesem Jahr.
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Accor-Deutschland-Chef Peter Verhoeven hofft auf mehr Umsatz in diesem Jahr.

Europas größter Hotelkonzern erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit 7,1 Mrd. Euro Umsatz insgesamt 7,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Während die Service-Sparte wieder leicht zulegte, büßte die Hotel-Sparte zehn Prozent an Umsatz ein.

Alle Segmente sind von Umsatz-Rückgängen betroffen, die Luxus- und Mittelklasse mit einem Minus von 11,5 Prozent noch stärker als das Budget-Segment mit einem Minus von 6,1 Prozent in Europa. In den USA brach der Markt für Budget-Ketten sogar um 13,8 Prozent ein.

Der Revpar (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) litt im gehobenen und Mittelklasse-Segment ebenfalls deutlicher als bei den Budget-Marken. Für ein Zimmer der Premium-Marken erzielt Accor einen Wert von 57 Euro, für ein Zimmer in der unteren Preisklasse 37 Euro.

Dramatischer ist der Gewinn-Einbruch, der bei rund 50 Prozent liegt. 2008 betrug der Gewinn 970 Mill. Euro. Für das abgelaufene Geschäftsjahr liege der Gewinn laut Accor zwischen den geplanten 400 und 450 Mill. Euro.

Prognosen für dieses Jahr gibt der Konzern nicht ab. Doch das Unternehmen beobachtet eine leichte Verbesserung des Geschäfts im vierten Quartal. Der Umsatz-Einbruch war weniger stark als im 3. Quartal. Die Auslastung in allen Segmenten habe sich seit Dezember stabilisiert.

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