Hotel-Preise weltweit auf Talfahrt

In München gaben die Hotel-Preise um 16 Prozent nach.
DZT
In München gaben die Hotel-Preise um 16 Prozent nach.

Die Preise für Hotel-Übernachtungen gingen im Januar in aller Welt kräftig zurück. Das zeigt der aktuelle Hotel-Preisradar von HRS.

Das Online-Hotel-Buchungsportal aus Köln nahm die durchschnittlichen Hotel-Preise in Deutschland, Europa und anderen Regionen der Welt unter die Lupe. Im Vergleich zu 2009 konnten dabei viele Geschäfts- oder Urlaubsreisende im Januar 2010 kräftig sparen.

In europäischen Städten gaben die Hotelraten ebenfalls auf breiter Front nach. In Athen sind die Preise für eine Übernachtung im Doppelzimmer um durchschnittliche 22 Prozent gefallen. In den Hauptstädten Madrid und Moskau konnten Urlauber eine Ersparnis von bis zu 25 Prozent erzielen. Trotzdem zählt Moskau weiterhin zu den teuersten europäischen Städten. In der türkischen Trend-Metropole Istanbul zahlten Reisende im Doppelzimmer bis zu 16 Prozent weniger, ebenso in Zürich.

Im internationalen Vergleich erweist sich Mumbai als Stadt mit dem höchsten Preisverfall. Bis zu 40 Prozent günstiger übernachteten Reisende im Januar im Doppelzimmer. In der Trend-Metropole Dubai freuten sich Urlauber über Preissenkungen von bis zu 30 Prozent. Auch in Buenos Aires und Mexiko-Stadt gaben die Hotelraten nach. New York blieb im Januar seinem Ruf als eine der weltweit teuersten Metropolen treu – trotz 13 Prozent Preissenkung. Gestiegen sind die Hotelpreise dagegen im kanadischen Vancouver. Kein Wunder – schließlich beginnen hier in wenigen Tagen die Olympischen Winterspiele.

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