Hoffnung auf mehr Deutschland-Flüge

Qatar Airways CEO Akbar Al Baker
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Qatar Airways CEO Akbar Al Baker

Akbar Al Baker, CEO von Qatar Airways, setzt darauf, dass die Luftverkehrsverhandlungen mit der deutschen Regierung "hoffentlich bald erfolgreich abgeschlossen" sind. Aber eine Großoffensive plant er nicht.

Die Airline expandiert derweil weiter in anderen Ländern, denn durchschnittlich stößt monatlich mehr als ein Jet zur Flotte hinzu. Seit der ITB 2009 ist sie von 68 auf 81 Flugzeuge angewachsen. Neu sind Non-stop-Flüge von Doha nach Sao Paulo in Brasilien und Buenos Aires in Argentinien. "Damit fliegen wir jeden Kontinent der Welt an." Einen Termin gab er noch nicht bekannt.

Mit dem Sommerflugplan ab April kommen mehrere Europa-Verbindungen hinzu: Kopenhagen (30. März) und Barcelona (7. Juni) sowie Ankara (5. April). Am 26. April startet Qatar Airways mit Tokio-Flügen.

Angesichts der nahezu leeren First-Class-Sitze zahlreicher Langstrecken-Carrier klopft sich Al Baker selbst auf die Schulter: "Wir haben schon vor drei Jahren, also lange vor der Krise, in einer Zwei-Klassen-Konfiguration zu fliegen." Allerdings legt er nach: "Unsere Business Class bietet First-Class-Service zum günstigen Preis." Lediglich in einigen älteren Flugzeugen gibt es noch eine First.

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