Grünes Licht für Niki-Kauf

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Air Berlin darf ihre Anteile am österreichischen Partner Niki aufstocken. Die österreichischen Wettbewerbshüter haben den Weg für eine Erhöhung der Beteiligung von 24 Prozent auf 49,9 Prozent frei gemacht.

Möglich wurde das, weil die österreichische Bundes-Wettbewerbsbehörde einen Prüfungsantrag beim Kartellgericht zurückgezogen hat. Air Berlin hatte die Erhöhung Mitte Februar angestrebt. Die nun erteilte Freigabe erstreckt sich auch auf den Erwerb der verbleibenden 50,1 Prozent der Anteile an Niki durch Air Berlin. In Deutschland hatte Air Berlin bereits grünes Licht für den Deal erhalten. Die Genehmigung der Österreicher erfasst – wie in Deutschland – auch die später mögliche Komplett-Übernahme von Niki. Deren Eigentümer Niki Lauda muss in drei Jahren entweder einen 40 Mill. Euro schweren Kredit an Air Berlin zurückzahlen oder seine Anteile an die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft übertragen.

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