Große Pläne für das Reich der Mitte

Im April 2010 eröffnet: Das Sheraton Qiandao Lake Resort.
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Im April 2010 eröffnet: Das Sheraton Qiandao Lake Resort.

Der amerikanische Hotelkonzern Starwood hat China als zweitwichtigsten Markt auserkoren. Langfristig sollen im Reich der Mitte einmal genauso viele Hotels stehen wie heute im Heimatmarkt.

Größtes Zugpferd für die China-Expansion ist die Marke Sheraton, die bereits mit 31 bestehenden Häusern am häufigsten in chinesischen Städten vertreten ist. 34 weitere Sheratons sind bis 2012 geplant, darunter in aufstrebenden Städten wie Jiangyin und Huzhou. Die Schwester-Marke Four Points by Sheraton mit derzeit elf Häusern soll um 14 weitere Häuser wachsen. Fokus für die Four-Points-Hotels sind aufstrebende, aber weniger bedeutende Großstädte. Die Marke Westin eröffnet in den nächsten zwei Jahren 14 neue Häuser im Reich der Mitte. Die Luxusmarke St. Regis, mit Flagschiffen in Peking und Schanghai vertreten, wird sieben neue Häuser dazu bekommen. Darunter befindet sich auch das St. Regis Lhasa Resort, das bereits im November eröffnen soll. Für die Marken Le Méridien Hotels, The Luxury Collection, W Hotels und den Neuling Aloft sind insgesamt 18 Neueröffnungen bis 2012 geplant.

Nicht nur von der steigenden Nachfrage in China selbst erhoffen sich die Amerikaner viel Wachstum. Nach Schätzungen der Kette werden bis 2015 etwa 100 Mill. Chinesen international auf Reisen gehen. "Wenn sie ins Ausland reisen, werden Chinesen in den Hotels absteigen, die sie bereits aus ihrer Heimat kennen", sagt Simon Turner, Entwicklungschef bei Starwood. Als die Amerikaner ihre ersten Häuser in der Volksrepublik eröffnet hätten, seien die Gäste meistens aus dem Westen gekommen. Doch mittlerweile liege der Anteil chinesischer Gäste bei 50 Prozent, so Turner.

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