Grenze bei 1000 Kilometern?

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In der Regierungskoalition wächst die Kritik an der geplanten Flugsteuer. Jetzt ist sogar davon die Rede, die Abgabe erst bei Strecken ab 1000 Kilometer zu berechnen.

Jürgen Klimke (CDU), Obmann im Tourismusausschuss, kritisiert, dass bei Inlandsflügen jeweils Hin- und Rückflüge besteuert werden sollen, für Reisen ins Ausland jedoch nur der Hinflug. Das sei ungerecht. "Die Steuerbefreiung für Kurzstrecken wäre ein Lösung", so Klimke gegenüber dem Hamburger Abendblatt.

Nach der Sommerausgabe Ende August will das Kabinett über die Steuer entscheiden. Derzeit sind 13 Euro für innderdeutsche Flüge und 26 Euro für Auslandsflüge vorgesehen.

Eine Begrenzung der Steuer auf Flüge ab 1000 Kilometer oder andere Vorschläge für eine Reduzierung haben allerdings wenig Chancen. Das Aufkommen wäre schlicht zu gering. Mindestens eine Milliarde Euro Mehreinnahmen will der Fiskus erzielen.

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