Gewerkschaft darf doch streiken

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Die Gewerkschaft, die bei British Airways (BA) einen Arbeitkampf des Kabinen-Personals durchsetzen will, hat vom Gericht die Erlaubnis zum Streik bekommen.

Die Gewerkschaft Unite hatte angekündigt, viermal fünf Tage lang zu streiken. Ursprünglich sollte es bereits am Dienstag los gehen.

Zum Konflikt zwischen Gewerkschaft und Management ist es gekommen, weil BA-CEO Willie Walsh seiner Airline ein strenges Sparprogramm aufgelegt hat. Davon betroffen sind auch die Flugbegleiter.

Bevor es nun zu neuen Streiks kommt, wollen Unite und BA die Gespräche wieder aufnehmen. Bleiben diese ergebnislos, drohen ab dem kommenden Montag erneut Störungen im Flugverkehr von BA. Die Gewerkschaft hatte ursprünglich mehrere Termine dafür angekündigt. Als Daten wäre jetzt noch die Zeit vom 24. bis 28. Mai, vom 30. Mai bis zum 3. Juni und vom 5. bis 9. Juni übrig. BA hat bereits angekündigt, im Streikfall auf ihren Notfallplan zurückzugreifen. Mehr als 70 Prozent der gebuchten Passagiere sollen dann trotz Streik ans Ziel gelangen.

Im März hatten die BA-Mitarbeiter schon einmal die Reisepläne Zehntausender durchkreuzt, als sie die Arbeit niederlegten, um ein besseres Angebot von BA durchzusetzen. Die Fluggesellschaft steckt in den roten Zahlen. Neben der allgemeinen Branchen-Entwicklung machen ihr die Streiks und auch die Flugausfälle durch Vulkanasche zu schaffen. An diesem Freitag stellt sie ihre Ergebnisse für das im März beendete Geschäftsjahr vor.

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