Geschäftsreisen nicht in Gefahr

Banana Stock

Geschäftsreisen bleiben unverzichtbar. Daran ändern auch ein wachsendes Umwelt-Bewusstsein und immer bessere virtuelle Kommunikationstechnologien nichts. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von GDS-Betreiber Amadeus.

Dazu gehört unter anderem das wachsende Netz der Hochgeschwindigkeitsbahnen, die zumindest auf Kurz- und zum Teil auch auf Mittelstrecken den Fluggellschaften verstärkt Konkurrenz machen und immer mehr Geschäftsreisende anziehen dürften. Auch ökologische Aspekte werden bei der Wahl der Verkehrsmittel für Geschäftsreisende an Bedeutung gewinnen. "Flugreisen", so die Studie, "werden zu einem Thema für die Unternehmensverantwortung."

Das wachsende Umwelt-Bewusstsein spricht auch für den verstärkten Einsatz von Video-Konferenzen. Hier kommt die Analyse allerdings zum Schluss, dass Video-Konferenzen eher zu einer verstärkten Kommunikation innerhalb der Unternehmen und zwischen ihnen führen, als Flugreisen zu ersetzen.

Trotz der wachsenden Bedeutung von Internet und virtueller Kommunikation ist die Rolle der Geschäftsreise-Büros laut Studie nicht gefährdet. Eher im Gegenteil. "Unternehmen, die ihren Bedarf an Geschäftsreise-Dienstleistungen über Reisebüros decken, haben schon immer den Bedarf nach persönlichem Service und Kostensenkungen deutlich gemacht", heißt es in der Untersuchung. Und: "Dieser Bedarf wird eher wichtiger."

Zwar müssten sich Fluggesellschaft wie Reisebüros zusehends flexibler aufstellen, doch der sich wandelnde Markt biete auch viele Chancen, so die Autoren von Oxford Economics. Potenzial für die Geschäftsreise-Anbieter sehen sie unter anderem auch im Bereich von Video-Konferenzen. Hier könnten sie noch aktiver als Anbieter und Vermittler auftreten.

Die Studie, die sich auch intensiv mit der Zukunft und den Geschäftschancen des stationären Vertriebs sowie mit der Bedeutung von Zusatzgebühren für die Airlines beschäftigt, steht ab Mitte November kostenfrei auf der Amadeus-Website zum Herunterladen bereit.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

Fachmedien und Mittelstand Digital Logo
Nutzungsbasierte Onlinewerbung
stats