Germanwings öffnet erstmals die Bücher

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Die Billigflug-Tochter der Lufthansa, Germanwings, hat erstmals im Rahmen der Lufthansa-Finanzberichterstattung Zahlen abgeliefert. Und die sind sehr erfreulich für den Chef Thomas Winkelmann.

Beim Umsatz musste die Airline allerdings Federn lassen. Er sank in den ersten neun Monaten des Jahres um 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 451 Mill. Euro. Winkelmann begründet das damit, dass die Airline das Angebot insgesamt gegenüber 2008 etwas zurückgefahren hat.

Auch die Auslastung der Jets ist um 2,5 Punkte auf 80,8 Prozent gesunken. Weil es Germanwings aber gelungen ist, den Durchschnittspreis der Tickets – "etwas mehr als 80 Euro" – auf dem Niveau von 2008 zu halten, war das Ergebnis der Airline überraschend positiv .

Die Airline hat somit, anders als ihre Muttergesellschaft Lufthansa, von der Krise profitiert: Laut Winkelmann sind mittlerweile innerdeutsch mehr als die Hälfte der Germanwings-Fluggäste Geschäftsreisende.

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