Flugzeugmakler trotzt der Krise

Angelika Wiesen, Sales- und Marketing-Chefin von Air Partner in Deutschland
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Angelika Wiesen, Sales- und Marketing-Chefin von Air Partner in Deutschland

Air Partner, weltweiter Makler für Charterflugzeuge, hat das schwierige Jahr 2009 gut überstanden. "Wir haben der Krise getrotzt und Umsatz und Ertrag gesteigert", sagt Sales- und Marketing-Chefin Angelika Wiesen.

Thomas Grether

Weltweit bietet die Air-Partner-Gruppe, die an der Londoner Börse notiert ist, mit 20 Büros Ad-hoc-Charter für Geschäftsreise- und Privatflüge, Incentive-, Event- und Kongress-Reisen, Gruppentickets, Frachttransport, Private Jet Management sowie Rettungseinsätze. Die Gruppe erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Jahresumsatz von 215 Mill. Euro.

Allerdings musste Air Partner Deutschland wegen der Schwierigkeiten im Markt sehr flexibel agieren. Insgesamt wickelte das Deutschland-Büro weniger Incentive-Reisen ab, dafür aber mehr kleinere Flugeinsätze mit Privatjets und geringerer Passagierzahl bis maximal 20 Gästen pro Flug. Der Bereich Frachtflug habe sich überdurchschnittlich entwickelt. Zudem wachse der Markt für Pilgerflüge, von dem Air Partner profitiert.

In den vergangenen Wochen florierte auch das Geschäft wegen der Aschewolken. Wenn große Airlines mit ihren festen Flug- und Umlaufplänen an ihre Grenzen stießen, habe der Charter Broker zahlreiche gestrandete Geschäfts- und Urlaubsreisende zurückgeflogen. Möglich mache dies einerseits die weltweit größte Datenbank, in der mehr als 1000 Flugzeuge und deren Aufenthaltsort gelistet seien, so Wiesen. Die Bahn sowie verschiedene Limousinen-Services, mit denen der Charterer ebenso zusammen arbeitet, habe die Kunden auch zu und von entlegenen Airports befördert.

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