Flugbegleiter wollen streiken

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Bei British Airways (BA) drohen erneut Streiks. Die Gewerkschaft Unite, die das Kabinenpersonal vertritt, hat 20 Tage Arbeitskampf angekündigt.

Kommt es dazu, wäre das die dritte Streikrunde in diesem Jahr. Die Beschäftigten wehren sich gegen ein scharfes Sparprogramm, mit dem der Konzern pro Jahr umgerechnet 74 Mill. Euro weniger ausgeben will.

Bereits im März wurde für sieben Tage gestreikt, was den Konzern nach eigenen Angaben an die 45 Mill. Pfund gekostet hatte. Die Störungen im Flugverkehr durch den Vulkanausbruch auf Island im vergangenen Monat schlugen mit weiteren 20 Mill. Pfund zu Buche.

Um durch die nun anstehenden Arbeitsniederlegungen möglichst wenig Umsatz zu verlieren, hat BA bereits Vorkehrungen getroffen. So sind alle Flüge von und nach London-Gatwick trotz Streiks gesichert. Auch die Flüge vom London City Airport blieben von den Arbeitsniederlegungen verschont.

Am Großflughafen in Heathrow plant BA einen Großteil der Langstrecken sowie etliche Zubringerflüge abzuwickeln. Um möglichst viel Flugverkehr sicher stellen zu können, verhandelt die Airline derzeit mit einer Vielzahl von Fluggesellschaften darüber, kurzfristig zusätzliche Jets hinzuzuleasen. Den genauen Notfall-Flugplan will British Airways kurz vor Streikbeginn bekannt geben.

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