Finnland als Wachstumsmotor

Air-Baltic-Boss Bertolt Flick setzt bei der Expansion vorrangig auf Skandinavien.
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Air-Baltic-Boss Bertolt Flick setzt bei der Expansion vorrangig auf Skandinavien.

Die in Riga beheimatete Air Baltic erschließt Finnland zunehmend als Quellmarkt. Das Land biete großes Potential, das nur erschlossen werden muss, meint Airline-Chef Bertolt Flick.

Möglich machte dies die Ausrichtung des Flugverkehrs auf Umsteigedienste via Riga. An ihrem Heimatflughafen kommt die Air Baltic mittlerweile auf 65 Prozent Umsteiger. Und diese stammen zunehmend aus dem nahen Skandinavien. Finnland ersetzt Deutschland als stärkster Auslandsmarkt – spätestens im Sommer. Dann richtet Air Baltic nämlich sieben neue Finnland-Verbindungen ein, darunter auch die neuen Zielorte Kuusamo und Rovaniemi.

"Mehr Flüge in und nach Finnland anzubieten, ist für uns ein strategischer Schritt von großer Bedeutung", sagte Air-Baltic-CEO Bertolt Flick auf der ITB. Für Finnen sei es schließlich egal, ob sie über Helsinki oder Riga nach Europa fliegen, das liege auf einer Linie. Mit Air Baltic lassen sich zudem aus dem nördlichen Nachbarland Ziele erreichen, die sonst kaum einer bedient, wie etwa Beirut oder Tel Aviv. Größter Konkurrent sei auf solchen Märkten mittlerweile Turkish Airlines.

Derweil wächst das Bonusprogramm Baltic Miles erheblich. Jüngster Teilnehmer ist Finnlands führende Hotel- und Restaurant-Kette Restel, die immerhin 300 Restaurants und 46 Hotels in 28 Städten umfasst. Insgesamt nehmen an dem Vielflieger-Programm 15 Unternehmen teil, darunter auch die Reval Hotels, SAS und Sixt.

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