Facelifting in Berlin

Das Pentahotel in Berlin-Köpenick präsentiert sich nach einer umfassenden Renovierung im neuen Look der Lifestyle-Marke.
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Das Pentahotel in Berlin-Köpenick präsentiert sich nach einer umfassenden Renovierung im neuen Look der Lifestyle-Marke.

Pentahotel hat sein Berliner Haus einem Facelifting unterzogen und an das Design-Konzept der Lifestyle-Marke angepasst. Jetzt stehen die Zeichen auf Expansion.

Birgit Quandt

Mit einem Grand Opening wird heute im Pentahotel Berlin der Abschluss einer umfangreichen Renovierung gefeiert. Der italienische Designer Matteo Thun, der auch den Großteil der übrigen elf Pentahotels in Deutschland, Großbritannien und China gestaltet hat, prägt jetzt auch das Design des Hotels in Berlin-Köpenick. Insgesamt investierte die Hotelkette in das Berliner Haus mehr als drei Millionen Euro.

Pentahotel blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Die Gruppe wurde in den 80er-Jahren von Lufthansa und vier weiteren Fluglinien als Airline-Hotelkette gegründet. 1992 wurde sie von der CTF-Gruppe übernommen und unter dem Namen Renaissance weitergeführt. 1997 wurden die Hotels von Marriott gekauft und die Marke ruhte zehn Jahre. 2007 startete Pentahotels mit neuem Konzept – erneut unter dem Dach der CTF.

Heute umfasst das Portfolio zehn Hotels in Deutschland (Eisenach, Braunschweig, Rostock, Kassel, Trier, Chemnitz, Wiesbaden, Gera, Berlin-Köpenick und Leipzig) sowie je ein Haus in Großbritannien und in China.

Alle zehn deutschen Standorte wurden vor der Umwandlung von Marriott als Courtyard, Renaissance oder Ramada Hotels betrieben. Pentahotel hat sie bei laufendem Betrieb übernommen und ein umfangreiches Facelifting mit neuem Konzept gestartet.

Nach Angaben von Geschäftsführer Peter Voit investierte die CTF-Gruppe in den vergangenen drei Jahren rund 30 Mill. Euro in die Marke. Die Hotels positionieren sich als Mittelklasse-Lifestyle-Marke und wollen sich mit dem Design von Matteo Thun von der Konkurrenz abheben. Zielgruppe sind eher jüngere Gäste.

Nachdem fast alle Häuser an das neue Konzept angepasst sind, hält Voit nun nach neuen Standorten Ausschau. "Wir wollen in die großen Städte", kündigt er an. Nach dem Krisenjahr 2009 gebe es im Markt wieder interessante, bezahlbare Produkte.

Sein Motto dabei: Nicht kleckern, sondern klotzen. Denn mit der CTF-Gruppe hat er eine äußerst finanzkräftige Mutter im Rücken. Und so schließt er nicht aus, auch durch die Übernahme kleinerer Hotelketten mit einem Portfolio von 20 bis 30 Häusern zu wachsen.

Hinter der CTF-Gruppe steht die in Hongkong ansässige Familie von Henry Cheng, der laut Forbes zu einem der 120 reichsten Menschen der Welt zählt. Das Unternehmen ist ein Mischkonzern, der auch als Hotel-Investor, -Betreiber und -Entwickler agiert.

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