Europas Luftverkehr zurückgeworfen

Giovanni Bisignani ist Director Genersl und CEO des Airline-Verbands Iata.
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Giovanni Bisignani ist Director Genersl und CEO des Airline-Verbands Iata.

Der isländische Vulkanausbruch und die Luftraum-Sperrungen haben die Erholung des Luftverkehrs stark beeinträchtigt. Iata-Chef Giovanni Bisignani nennt ein Minus von sieben Prozent im Passagegeschäft.

Global betrachtet ist die Passagier-Nachfrage im April um 2,4 Prozent eingebrochen. Bisignani, Director General und CEO des Airline-Verbands Iata: "Die Aschekrise hat den Aufschwung der Weltwirtschaft zurückgeworfen und Fluggesellschaften in allen Erdteilen in Mitleidenschaft gezogen. Im Vormonat waren wir bereits bis auf ein Prozent an das Vorkrisen-Niveau von 2008 herangekommen. Im April sind wir nun auf sieben Prozent Abstand zurückgefallen."

In Europa ist das Passagier-Aufkommen sogar um 11,7 Prozent zurückgegangen.

Die Iata führt den Nachfrage-Rückgang im April zu zwei Dritteln direkt auf Flugstreichungen und zu einem Drittel auf Stornierungen zurück, die auf Unsicherheiten über die Wiederaufnahme des Flugverkehrs nach der Aschekrise zurückgehen. Im Mai scheinen sich aber erneut Erholungstendenzen zu zeigen.

Nordamerikas Airlines meldeten im April einen Rückgang der Nachfrage von 1,9 Prozent wegen der Flugausfälle über dem Nordatlantik. Gegenüber dem Wachstum von 7,8 Prozent im März ist dies ein deutliches Minus.

Selbst der Luftverkehr in Asien wurde beeinträchtigt. Airlines im asiatisch-pazifischen Raum zählten nur noch einen Nachfrage-Anstieg um 3,5 Prozent, während der März noch mit plus 12,9 Prozent abgeschlossen hatte. Im Nahen und Mittleren Osten sank das Nachfrageplus von 25,9 Prozent im März auf 13,0 Prozent im April.

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