Dusche bleibt ein A-380-Service

Emirates-Chef Tim Clark
Christian Wyrwa
Emirates-Chef Tim Clark

Duschen in der First-Class-Kabine will Emirates bis auf weiteres nur im Airbus A-380 einbauen lassen. Das sagte Airline-Chef Tim Clark auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg.

Thema der jährlich in Hamburg statt findenden Aircraft Interiors Expo ist die Kabine der Zukunft. Als wichtigstes Thema nannten die Experten mobile Services an Bord. "Zunehmend mehr Menschen kommen mit ihren Laptops und Smartphones an Bord und wollen diese dort, besonders während eines Langstreckenflugs, nutzen", so Bob Lange, Head of Aircraft Interiors Marketing bei Airbus. Darauf müssten sich die Fluggesellschaften einstellen und in den Jets entsprechende Anschlüsse anbieten. "Die Flugzeuge für alle möglichen Endgeräte anschlussfähig zu machen, das ist der richtige Schritt in die Zukunft", ist auch Tim Clark überzeugt.

Je länger die Passagiere unterwegs seien, desto größer sei das Bedürfnis, etwa online zu gehen und E-Mails abzurufen. Emirates gehörte zu den ersten Fluggesellschaften, die das Telefonieren über die Bordkommunikation eingeführt haben. Darüber ist auch das Schreiben und Empfangen von E-Mails möglich. Bereits in 70 Jets ist das Aero-Mobile-System installiert, welches Telefonieren und Senden von SMS via Mobiltelefon während des Flugs erlaubt. In den kommenden zwölf Monaten will Emirates auch die Nutzung von eigenen Smartphones während des Flugs ermöglichen.

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