Dramatischer Preisverfall

Monte Carlo war 2009 die Stadt mit den weltweit höchsten Übernachtungspreisen.
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Monte Carlo war 2009 die Stadt mit den weltweit höchsten Übernachtungspreisen.

Seit 2004 beobachtet Hotels.com die Entwicklung der weltweiten Hotelpreise. Im vergangenen Jahr hat das Preisniveau den niedrigsten Stand seit Beginn der Analysen erreicht. Mittlerweile entspannt sich die Situation.

Hoteliers in Asien senkten die Zimmerpreise im Vorjahr um durchschnittlich 16 Prozent, in den USA sah es mit einem Preisnachlass von 14 Prozent kaum besser aus. Auch Europareisende profitierten davon, dass Hoteliers die Preise senkten, um die Belegungsrate stabil zu halten. So zahlten sie zwischen Januar und Dezember des vergangenen Jahres 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Mittlerweile hat der Druck auf die Übernachtungspreise nachgelassen. Nach Beobachtungen von Hotels.com hat sich der Preisverfall im vierten Quartal 2009 in vielen Regionen deutlich verlangsamt.

Einen Wechsel gab es im Ranking der teuersten Städte der Welt. Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 177 Euro pro Zimmer und Nacht setzt sich Monte Carlo nach zwei Jahren hier wieder an die Spitze. Zwar sanken 2009 auch hier die Hotelraten um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr, allerdings von einem hohen Grundniveau aus.

Teuerstes nichteuropäisches Reiseziel 2009 war Abu Dhabi, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 164 Euro pro Zimmer und Nacht. Genf konnte trotz eines Preisrückgangs um zwölf Prozent seinen dritten Platz aus der Vergangenheit halten. Moskau und New York, in den vergangenen Jahren zwei der teuersten Städte der Welt, wurden von der Tabellenspitze auf die Plätze Vier und Fünf verwiesen. Dabei zeigte sich in Moskau der signifikanteste Preisrückgang aller ausgewerteten Städte: Hier sanken die Zimmerpreise in nur einem Jahr um satte 41 Prozent auf einen Durchschnittspreis von 152 Euro pro Zimmer und Nacht.

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