Die Bilanz bleibt tiefrot

Austrian-Vorstand Peter Malanik
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Austrian-Vorstand Peter Malanik

Die Krise und die Kosten der Sanierung belasten das Ergebnis der Austrian-Airlines-Gruppe. Unter dem Strich bleibt ein Minus von 326 Mill. Euro, so Vorstand Peter Malanik.

Da tröstet es wenig, dass die österreichischen Fluggesellschaft im Vorjahr noch ein Minus von 430 Mill. Euro erwirtschaftete. Der Geldabfluss war jedoch weniger gering, denn die Flugzeuge wurden um 79 Mill. Euro abgewertet und zurückgestellte 145 Mill. Euro sind eine Vorsorge für weitere Restrukturierungen. Die Austrian-Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik: "Das Ergebnis ist natürlich alles andere als befriedigend. Es verdeutlicht, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Wir sehen, dass unsere Maßnahmen in der zweiten Jahreshälfte 2009 begonnen haben zu greifen. Aber wir dürfen jetzt nicht nachlassen und müssen unser Sanierungsprogramm 2010 weiter konsequent umsetzen." Die Umsatzerlöse sind im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 1,96 Mrd. Euro geschrumpft. Das Passagieraufkommen sank 10,2 Prozent auf 9,9 Mill. Reisende. Die Europa-Routen waren mit minus 8,1 Prozent weniger betroffen als das Langstrecken-Geschäft (minus 10,5 Prozent auf 1,6 Mill. Fluggäste). Der Charterverkehr wurde drastisch zurückgeschraubt (minus 21 Prozent). Die AUA-Gruppe steckt noch immer mitten in der Sanierung. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber rechnet für das laufende Jahr nicht mit einem positiven Ergebnis der notleidenden Tochter, die Lufthansa im vergangenen Jahr übernommen hat.

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