Deutlicher Preisrutsch

DigitalVision

Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise sanken die Preise in europäischen Fünf-Sterne-Hotels im vergangenen Jahr um bis zu 33 Prozent.

So sahen sich die Hoteliers in Oslo aufgrund sinkender Besucherzahlen gezwungen, die durchschnittlichen Zimmerpreise um 33 Prozent auf 141 Euro pro Nacht zu senken. Damit lag das Fünf-Sterne-Preisniveau in Oslo im vergangenen Jahr sogar noch unter dem durchschnittlichen First-Class-Preis des Vorjahres. In Kopenhagen musste die Luxus-Hotellerie einen Preisrückgang von 21 Prozent akzeptieren. In Stockholm rutschten die Preise um 17 Prozent.

Auch in Südeuropa gingen die Hotelraten in der Luxus-Hotellerie zurück: So verbilligten sich die Preise in Barcelona um 31 Prozent, in Madrid um 21 Prozent, in Lissabon um 29 Prozent und in Pisa um 18 Prozent.

Auch in Osteuropa, wo das Preisniveau im Fünf-Sterne-Segment ohnehin schon gering ist, gingen die Preise zurück: in Warschau um 31 Prozent auf 78 Euro, in Tallin um 16 Prozent auf 117 Euro und in Prag um 14 Prozent auf 123 Euro sowie in Budapest um zwölf auf 121 Euro pro Zimmer und Nacht.

Deutliche Preissenkungen gab es auch in Großbritannien und Irland. Im deutschsprachigen Raum sind die Preise in der Luxus-Hotellerie am stärksten in Wien (minus 17 Prozent auf 151 Euro) und Berlin (minus 17 Prozent auf 136 Euro) gesunken. Auch in Franfurt und München verbilligten sich die Preise um jeweils 16 Prozent.

Lediglich die Luxus-Hotels in Genf widersetzten sich dem Trend: Mit einem Minus von einem Prozent und durchschnittlichen Übernachtungskosten von 317 Euro pro Zimmer zählt Genf in dieser Kategorie zu den teuersten Städten der Welt.

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