Den Tiefpunkt ausgemessen

Frankfurt Airport
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Schon im kommenden Sommer werden wieder so viele Menschen per Flugzeug unterwegs sein wie vor der Krise, erwartet der Airline-Verband Iata. Aber der Optimismus bleibt begrenzt.

Iata-CEO Giovanni Bisignani: "Wir bewegen uns in die richtige Richtung. In zwei bis drei Monaten sollten sich die Verkehrszahlen wieder auf Vor-Krisen-Niveau befinden. Das ist aber noch keine vollkommene Erholung."

Für den Luftverkehrsmarkt Europa ist allerdings eine weniger starke Erholung erkennbar. Die Passagier-Zahlen sind zwar um 4,3 Prozent im Vergleich zum Februar 2009 angestiegen. Aber die Nachfragedelle ist noch immer groß. Den nordamerikanischen Fluggesellschaften geht es mit plus 4,4 Prozent auch nicht besser.

Viel schneller und kräftiger geht es in den asiatischen Märkten aufwärts. In der Region Asien-Pazifik wird ein Plus von 13,5 Prozent, im Nahen Osten sogar um 25,8 Prozent verzeichnet.

Aber diese Statistik zählt lediglich die Passagiere. Deren Ticket-Käufe werden häufig durch Preisaktionen angereizt, was die Erlöse der Fluggesellschaften drückt. Allein für Europa prognostiziert Bisignani deshalb für 2010 einen addierten Airline-Verlust von 2,2 Mrd. US-Dollar, mehr als in den anderen Weltregionen.

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