Bayer boykottiert Kölner Hotels

Bayer reagiert auf die Kölner Bettensteuer
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Bayer reagiert auf die Kölner Bettensteuer

Die fast 110.000 Mitarbeiter sollen statt in der Domstadt künftig in Düsseldorf oder Leverkusen übernachten.

Der Konzern betonte jedoch, dass es sich um eine "Empfehlung" handele. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband will gegen die neue Abgabe sogar vor Gericht ziehen. Alle Gemeinden und Städte in Nordrhein-Westfalen dürfen seit 1. Oktober eine Bettensteuer erheben. Nach Köln planen auch Dortmund, Bochum, Duisburg, Aachen und Neuss diesen Schritt. Aber auch in anderen Bundesländern soll es eine solche Abgabe geben, etwa in Hamburg und Schleswig-Holstein (Lübeck).

Gezahlt werden muss sie von Touristen und Geschäftsreisenden gleichermaßen. Erste Meldungen darüber, dass sich Firmen das Geld zurückerstatten lassen könnten, erwiesen sich als falsch. Befreit sind lediglich Obdachlose, die vom Sozialamt einquartiert werden,  sowie Geschäftsleute, die länger als zwei Monate in dem Hotel übernachten. 

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