Automat übernimmt Passkontrolle

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Der Automaten-Park am Flughafen Frankfurt wächst. Nach dem bereits alle großen Fluggesellschaften Check-in-Stationen einsetzen, hat nun auch die Bundespolizei einen ersten Automaten aufgestellt: Der kann Pässe kontrollieren.

Es ist bundesweit der erste Automat zur Passkontrolle, den die Bundespolizei nun am Flughafen Frankfurt in Betrieb genommen hat. Das Gerät soll Wartezeiten verkürzen und Personal einsparen.

An dem neuen Kontrollautomaten halten die Fluggäste ihren Pass auf eine Lesefläche. Der Scanner liest binnen fünf Sekunden Passnummer, Namen, Geburtstag und Länderkennung aus – und gleicht sie mit laufenden Fahndungen ab. Dann öffnet sich eine erste Schranke, das Gesicht des Reisenden wird fotografiert und mit dem Bild abgeglichen, das vorher aus dem Pass herausgelesen wurde. So ist sicher, dass Pass und Fluggast übereinstimmen.

Nach dem Testlauf in Frankfurt soll das System zügig bundesweit eingeführt werden, teilt die Bundespolizei mit. Gesetze erlauben die automatisierte Einreisekontrolle und auch den Abgleich mit der Fahndungsliste. Bisher geschah das nur, wenn der Kontrolleur einen Verdacht gegen Reisende hegte. Der Testlauf mit dem Prototypen in Frankfurt läuft bis März. Dann soll München folgen. Über die Kosten wurde nichts bekannt.

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