Auf dem grünen Weg

Der Flughafen Bremen schlägt einen grünen Weg ein.
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Der Flughafen Bremen schlägt einen grünen Weg ein.

Der City Airport Bremen strebt eine bessere CO2-Bilanz an. Mit einer modernen Kältetechnik und schadstoffarmen Fahrzeugen will der Flughafen umweltfreundlicher werden.

Seit April kühlt der Flughafen seine Terminals und die benachbarten Gebäude per Kälte-Fernleitung. Die Lüftungsanlagen der Terminals werden dabei mit sieben Grad kaltem Wasser versorgt. Die angesaugte Außenluft wird dann über entsprechende Kühlregister auf 19 Grad gebracht und über die raumlufttechnischen Anlagen den Terminals wieder zugeführt. Die etwa eine Million Euro teure Anlage wurde vom Land Bremen gefördert. Bisher sorgte eine mit Erdgas betriebene Anlage für kühle Luft.

"Wir konnten den Wirkungsgrad im Vergleich zur alten Anlage nahezu verzehnfachen", erklärt Projektleiter Jörg Rußelmann. Der ökologische Fußabdruck habe sich "ordentlich verkleinert". Die CO2-Emissionen würden um 310 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr reduziert. Dies entspreche einer  Minderung um 63 Prozent.

Zusätzlich stellt der Flughafen Bremen auf einen elektrisch betrieben Flugzeugschlepper um. Im März endete die mehrwöchige Testphase. Ergebnis: Die Akkuleistung schafft eine Acht-Stunden-Schicht und steht Diesel-Fahrzeugen in nichts nach. Ein neuer Flughafenbus des Wiesbadener Herstellers Contrac, der ebenfalls seit April im Einsatz ist, reduziert den Treibstoffverbrauch um zwei Drittel. Zudem kann der Bus mehr Passagiere befördern als das vorherige Modell. 

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