Airlines zahlen in Österreich für MIDT-Daten

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Die Flugausschüsse der Reise-Verbände Deutschlands, Schweiz und Österreichs haben sich zu einer gemeinsamen Tagung getroffen. Wichtige Nachricht aus Wien: Dort zahlen die Airlines den Geschäftsreisebüros für die Übergabe von MIDT-Daten.

In Österreich sei das Thema nunmehr entspannt, weil zumindest die großen Geschäftsreisebüros für die Weitergabe dieser Daten entschädigt werden, berichtete Norbert Draskovits, Präsident des Österreichischen Reisebüro-Verbands (ÖRV), auf einer gemeinsamen Tagung der Flugausschüsse der Reise-Verbände DRV (Deutschland), SRV (Schweiz) und ÖRV in Wien. In Deutschland ist bislang keine derartige Einigung bekannt.

Wenn Fluggesellschaften Einsicht in die von den GDS bereitgestellten MIDT-Umsatz-Statistiken pro Agentur-Nummer nehmen wollen, müssen sie zuvor das Einverständnis der jeweiligen Agentur-Inhaber einholen. Eine mögliche Gegenleistung kann in Incentive-Verträgen geregelt werden, die gemeinhin bilateral und intern zwischen den Airlines und großen Reisebüro-Organisationen ausgehandelt werden. Dem Deutschen Reise-Verband liegt bislang keine Meldung vor, dass ein Reisebüro in Deutschland der Weitergabe seiner MIDT-Daten zugestimmt hätte.

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