Aeroflot soll einsteigen

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Hauptaktionär Alexander Lebedew unternimmt einen neuen Anlauf, seine deutsche Fluggesellschaft Bluewings bei Aeroflot unterzubringen.

Bluewings war nach Zerwürfnissen mit dem Hauptauftraggeber Öger Tours Ende März 2009 vom Luftfahrtbundesamt gegroundet worden. Hintergrund waren Zweifel an der wirtschaftlichen Basis der Fluggesellschaft. Erst am 4. Mai 2009 durfte die Airline wieder abheben. Laut Kennern der deutschen Touristik hat sich die Airline von dem Grounding bisher nicht erholt. Selbst die Antalya-Flüge hat die Airline nach Angaben gegenüber der fvw eingestellt. Eine geplante Kooperation mit der Fluggesellschaft Aviation Elite aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Beschäftigung von Jets kam nicht zustande.

Nun will Lebedew sich das Abenteuer Bluewings, das ihn bisher etwa 100 Mill. Euro gekostet hat, beenden. Dafür will er seinen Einfluss bei Aeroflot nutzen. Der russische Milliardär hält 30 Prozent an der Fluggesellschaft und sitzt im Board. Ob die anderen Anteilseigner beim Bluewings-Deal mitziehen, muss sich noch erweisen.

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