Aer-Lingus-Übernahme bleibt verboten

Ryanair-Boss Michael O'Leary
Andre Lenthe
Ryanair-Boss Michael O'Leary

Ryanair-Chef Michael O'Leary muss sich die Idee, Wettbewerber Aer Lingus zu übernehmen, wohl endgültig aus dem Kopf schlagen. Auch der Europäische Gerichtshof lehnte am Dienstag eine Fusion der Iren ab.

Im Zuge seiner 2007 gestarteten Übernahmepläne hat Ryanair bislang etwa 30 Prozent an der einst staatlichen Aer Lingus übernommen. Aer Lingus verlangte von der Kommission, Ryanair zur Rückgabe der Anteile zu zwingen. Aber auch dies wies der EuGH zurück. Durch ihre 30-Prozent-Beteiligung verschaffe sich Ryanair keine Kontrolle über die Gesellschaft, deswegen bestehe auch nach dem endgültigen Übernahme-Verbot kein Grund für einen erzwungenen Ausstieg, urteilten die Richter in Luxemburg.

Viel Freude dürfte Ryanair-CEO O'Leary ohnehin nicht an der Beteiligung haben. Ihr Wert an der Börse ist seit dem Einstieg um mehr als 70 Prozent gesunken.

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