Ab April wieder in den Irak

Die 3200 Kilometer lange Strecke von Frankfurt nach Erbil kann der Airbus A-319 problemlos bewältigen.
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Die 3200 Kilometer lange Strecke von Frankfurt nach Erbil kann der Airbus A-319 problemlos bewältigen.

Nach 20 Jahren Unterbrechung wird die Lufthansa wieder den Irak anfliegen. Dabei verbindet die Airline ab dem 25. April Frankfurt mit der nordirakischen Stadt Erbil.

Angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Erholung des Irak und der zunehmenden Ansiedelung ausländischer Firmen hofft der Kranich-Carrier auf eine entsprechende Flug-Nachfrage. Die Millionenstadt Erbil ist dabei Iraks viertgrößte Metropole. Die gesamte Region entwickelt sich laut Lufthansa wirtschaftlich sehr dynamisch. Zahlreiche Landesvertretungen, Organisationen und ausländische Unternehmen haben sich im Norden Iraks angesiedelt. Der Flughafen Erbil wurde erst kürzlich erweitert und bietet den Passagieren ein modernes Terminal, heißt es.

Mit der Wiederaufnahme der Flugverbindungen in den Irak setzt Lufthansa die Ausweitung des Streckennetzes im Nahen Osten mit dann 100 wöchentlichen Flügen zu 15 Zielen in zwölf Ländern fort. Erbil wird bereits seit 2006 von der Konzerntochter Austrian Airlines ab Wien bedient.

Lufthansa will es aber nicht nur bei den Flügen in Richtung Erbil belassen. Die Airline plant für den Sommer auch die Wiederaufnahme einer Verbindung in die irakische Hauptstadt Bagdad. Die hierfür notwendigen Vorbereitungen werden derzeit getroffen.

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