A-380 fliegt ab September nach Peking

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Noch ist der zweite Airbus A-380 nicht an Lufthansa ausgeliefert, da steht schon der Starttermin für den dritten fest: Ab 1. September will Lufthansa mit ihrem dritten Riesen-Airbus dreimal wöchentlich nach Peking fliegen.

Rita Münck

Käme es tatsächlich zu einer Taufe auf den Namen "Peking", wäre das als ein Zeichen an die chinesischen Regierung zu werten. Normalerweise benennt die Lufthansa ihre Flugzeuge nach deutschen Orten oder Bundesländern. Ausnahme ist ein A-340 mit dem Namen Gander-Halifax: Die Bewohner dieser beiden Städte hatten am 11. September 2001 gestrandete Passagiere bei sich zu Hause aufgenommen.

Eine Taufe auf den Namen "Peking" hätte eher politische Hintergründe. Alle Fluggesellschaften inklusive der Lufthansa sehen in Asien und speziell in China einen wichtigen Wachstumsmarkt für die Zukunft. Voraussetzung, um sich dort als deutsche Airline zu entwickeln, ist aber das Wohlwollen der chinesischen Regierung.

Immerhin: Für A-380 Nummer zwei ist die Namensgebung klar. Der Jet wird am 21. Juli von Hamburg nach Frankfurt überführt. Er soll am 28. Juli und damit zwei Monate nach der Erstauslieferung an Lufthansa, von der Ehefrau des Oberbürgermeisters der Stadt München, Edith von Welser-Ude, auf den Namen "München" getauft werden. Ab dem 2. August können Lufthansa-Passagiere dann statt bisher dreimal pro Woche täglich mit der A-380 von Frankfurt nach Tokio fliegen.

Ab dem 25. Oktober plant Lufthansa dann auch, ihr Flaggschiff dreimal wöchentlich zwischen Frankfurt und der südafrikanischen Metropole Johannesburg einzusetzen. Montag, Mittwoch und Samstag sind dabei die Verkehrstage nach Südafrika, jeweils einen Tag später wird die A-380 von Johannesburg zurück nach Frankfurt starten.

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