32 Flüge mussten entfallen

Zwischen sechs und zehn Uhr fielen am heutigen Morgen 20 Flüge in Berlin-Schönefeld aus.
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Zwischen sechs und zehn Uhr fielen am heutigen Morgen 20 Flüge in Berlin-Schönefeld aus.

Der sechsstündige Ausstand von Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen hatte mildere Auswirkungen als zunächst befürchtet.

"Die akribische Vorbereitung und die gute Zusammenarbeit zwischen Airlines, Bodenverkehrsdiensten und Berliner Flughäfen im Vorfeld hat sich ausgezahlt", heißt es offiziell vom Flughafen-Betreiber. Allerdings musste während des Streiks fast jeder fünfte der geplanten 180 Flüge entfallen.

Zum Streik hatte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sowohl beim größten Bodenabfertiger Globe Ground als auch beim Wettbewerber Acciona aufgerufen. Bei beiden Unternehmen waren die Tarifgespräche festgefahren. Am Mittwoch war die fünfte Verhandlungsrunde bei Acciona gescheitert. Der unabhängige Bodendienstleister fordert von seinen Mitarbeitern eine Gehaltsverzicht von 20 Prozent, da sich das Unternehmen in einer wirtschaftlichen Notlage befände. Beim Marktführer Globe Ground wollte die Belegschaft hingegen eine Gehaltserhöhung durchsetzen, ist damit aber bislang ebenso gescheitert.

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