fvw Kongress

Silicon-Valley-Hilfe für Start-ups und Etablierte

Das Silicon Valley, hier eine der riesigen Programmierer-Hallen bei Facebook, ist ein großes Ökosystem für Innovationen. Große Accelerators wie Plug and Play Tech Center spielen dabei eine wichtige Rolle.
fvw/Klaus Hildebrandt
Das Silicon Valley, hier eine der riesigen Programmierer-Hallen bei Facebook, ist ein großes Ökosystem für Innovationen. Große Accelerators wie Plug and Play Tech Center spielen dabei eine wichtige Rolle.

Der Accelerator Plug and Play, der etablierte Unternehmen mit Start-ups verknüpft, will in der Touristik verstärkt in Europa aktiv werden. Der für die Reisebranche verantwortliche Partner Amir Amidi wird auf dem fvw Kongress über die weitere Digitalisierung und Disruption der Branche reden.

Plug and Play Tech Center mit Sitz im Silicon Valley und weltweiten Niederlassungen gilt als einer der international bekanntesten Accelerators. Das sind Unternehmen, die Start-ups in ein Förderprogramm aufnehmen und ihnen helfen, ihr Produkt zur Marktreife zu entwickeln. Plug and Play ist in 15 Branchen aktiv – so zum Beispiel mit einem großen Projekt mit Daimler – und fördert auch zahlreiche Start-ups aus der Touristik. Plug and Play bringt dabei die Gründer mit etablierten Unternehmen wie Accor, TUI, Delta Air Lines oder CWT zusammen, die neugierig auf neue Geschäftsmodelle sind.

Ein Preis, alle Inhalte

Für den fvw Kongress 2019 am 17. und 18. September in Köln gibt es nur noch ein Ticket, das den Besuch der Veranstaltung, die Vorträge und die Bahn-Party beinhaltet. Dieses Ticket kostet im Frühbucher-Tarif bis 14. Juli 349 Euro. Sonderpreis für Reisebüros: 99 Euro, für Start-ups bis drei Jahre: 129 Euro.
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„Wir sind eine Erweiterung ihrer internen Innovationsprojekte“, sagt Amir Amidi, der Managing Partner für Travel & Hospitality. Etablierte Unternehmen hätten ihre Kundenbasis und Vertriebswege, aber oft Hindernisse durch ihre IT-Systeme oder die Vielzahl von Projekten, so Amidi gegenüber „Phocuswire“. Zugleich könne ein großer Accelerator wie Plug and Play das Wissen aus vielen anderen Branchen, etwa dem Online-Handel, und Regionen dieser Welt einfließen lassen.

Obwohl viele Start-ups scheitern, sieht Amidi vor allem für B2B-Start-ups, etwa in den Bereichen Kundenbindung, Zusatzerlöse und Sicherheit, Chancen. Plug and Play ist bereits in Deutschland mit Niederlassungen vertreten, will hier aber im nächsten Jahr auch den Reisesektor ausbauen und verstärkt selbst investieren. Plug and Play ist an rund 40 Start-ups aus den Bereichen Touristik und Hotellerie beteiligt, weitere Investments stünden dieses Jahr noch an.

Auf dem fvw Kongress in Köln wird Amir Amidi die Sicht aus dem Silicon Valley auf die Kraft der Disruption und Innovation einbringen und aufzeigen, wie etablierte Unternehmen die Digitalisierung beschleunigen können. Auch beim Start-up-Forum im Rahmen des Kongresses und bei einer Session zur Zukunft der Veranstalterreise zeigen Gründer ihre Geschäftsideen.

Der fvw Kongress am 18. und 19. September ist der führende Fachkongress der deutschen Touristik. Er wird begleitet von der Fachmesse Travel Expo, dem fvw Reisebüro-Forum sowie weiteren Seminaren, in denen es um neue Produkte und technische Lösungen geht.

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