fvw Kongress 31.8. bis 3.9.

Wie es im Business Travel jetzt weitergeht

Im vergangenen Jahr fand der fvw-Kongress in Köln statt – diesmal ist er eine Mischung aus digitalen und Vor-Ort-Beiträgen aus Hamburg.
Christian Wyrwar
Im vergangenen Jahr fand der fvw-Kongress in Köln statt – diesmal ist er eine Mischung aus digitalen und Vor-Ort-Beiträgen aus Hamburg.

Um bis zu 50 Prozent wollen manche Unternehmen ihre Geschäftsreise-Ausgaben kürzen – und Reisen durch Web-Konferenzen ersetzen. Wie wird es tatsächlich im Business Travel weitergehen? Welche neuen Anforderungen stellen Corporates an ihre Partner, an Reisebüros, TMCs und Leistungsträger? Das ist Thema beim fvw-Kongress am 3. September.

Der diesjährige fvw Kongress, der vom 31. August bis zum 3. September vornehmlich digital stattfindet, macht an seinem letzten Tag (3. September) die Geschäftsreise zum Thema: Zwei Beiträge widmen sich allein diesem Thema. So diskutiert BizTravel-Chefredakteur Oliver Graue von 10.15 Uhr bis 11 Uhr mit hochkarätigen Branchenexperten darüber, wie es denn nun tatsächlich weitergeht mit der "beruflichen Auswärtstätigkeit", wie es korrekt heißt.

Führt Corona dazu, dass es nachhaltig zu einem drastischen Rückgang von Geschäftsreisen kommt? Finden die meisten Treffen in Zukunft digital statt persönlich statt? Welche Auswirkungen hat all dies auf die Branchen-Player, also auf Travel Management Companies (TMC), auf Geschäftsreisebüros und Leistungsträger wie Fluggesellschaften, Hotels und Technik-Anbieter?
Sonderkonditionen für Reisebüros

Der fvw Kongress findet in diesem Jahr 31. August bis zum 3. September als virtuelle Woche statt. Das Standard-Ticket kostet für fvw Abonnenten 159 Euro, für Nicht-Abonnenten 199 Euro. Reisebüros zahlen für das Ticket nur 29 Euro (alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer). Das gesamte Programm und die Anmeldung finden Sie unter diesem Link 


Über diese Fragen debattieren werden Ute Dallmeier, Geschäftsführerin First Reisebüro Mönchengladbach, Inge Pirner, Vize-Präsidentin des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) und Travel Managerin bei Datev, Klaus Henschel, freier Berater und zuvor fast 20 Jahre lang Geschäftsführer der Lufthansa City Center (LCC) sowie Andreas Neumann, Geschäftsführer von Derpart.

Im Anschluss daran (11 bis 11.45 Uhr) interviewt Oliver Graue den Geschäftsführer des Visumdienstleisters Visumpoint, Alexander Langhans, zu den Einreisebedingungen für Geschäftsreisende. Wohin können Firmen überhaupt reisen? Was gilt, wenn Reisewarnungen für die betreffenden Destinationen bestehen? Welche Bedeutung haben noch Visa?

In vielen weiteren Session wird sich der Kongress unter anderem mit der Lage bei den Fluggesellschaften, bei den Reiseveranstaltern, im Vertrieb und in der Kreuzfahrt befassen.

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2.
Dietmar Rauter
Erstellt 15. Juli 2020 09:04 | Permanent-Link
bearbeitet

Corona-Krise (Überschrift gestern in der Springer-Zeitung 'die Welt') 'Für das traumatisierte Spanien werden deutsche Urlauber plötzlich zum Problem'. Das ist doch 'unser' Thema. Wer darf oder wer müßte eigentlich, sollte aber lieber nicht ? Wie viele Kollegen werden noch benötigt? Wie viele Jobs bleiben erhalten , bei uns oder in der Autoindustrie ? Können 'wir' billiger ? Schaut Euch doch die Bilder des Elends in der einstmals so 'reichen' Autostadt Dayton an (ZDF-Info über die Lage nach GM gestern) . Zukunft ? Es geht nicht nur um 'nach Corona'....

1.
Ingo Simandi
Erstellt 15. Juli 2020 07:46 | Permanent-Link

Wenn es doch um den Geschäftsreisebereich geht, warum ist dann keiner von Siemens, Bayer oder anderen Firmen mit einem entsprechend hohem Etat eingeladen, denn das sind doch die Entscheidungsträger, die das Geld ausgeben. Wenn ich bei Siemens was zu sagen hätte, dann würden die Fluggesellschaften erst dann die Tickets bezahlt bekommen, wenn der Flieger am Gate steht und mein/e Mann/Frau an Bord ist. Die großen Firmen haben sicherlich auch noch nicht alle Tickets erstattet bekommen. Ein Teil der Zukunftsvisionen wird eh
Kaffeesatzleserei sein, reden um des Redens willen, es ist wie das Pfeifen im Wald, sich Mut machen, aber die Weichen sind ja schon gestellt - alleine in Deutschland (wenn die die Zahlen richtig überschlagen habe) werden fast 400 Flugzeuge vom Markt genommen, es gibt noch keine neuen Flugpläne, die Kerosinzuschläge sollte man langsam vergessen, bei den Rohölpreisen und was sich noch vermehrt niederschlagen wird, ist das neue Konsumverhalten der Verbraucher, die auf das eine oder andere Schnäppchen verzichten werden.

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