ITB-Absage

Entschädigungen für ITB-Aussteller noch offen

Die 52. ITB wurde abgesagt.
Messe Berlin
Die 52. ITB wurde abgesagt.

Nach der Absage der ITB ist offen, ob Aussteller oder andere beteiligte Unternehmen eine Entschädigung erhalten. Das Bundeswirtschaftsministerium stellte am Samstag eine Prüfung dieser Frage in Aussicht.

"Wir müssen uns jetzt die einzelnen Fälle genau ansehen und prüfen", sagte eine Sprecherin auf dpa-Anfrage und verwies auch auf andere abgesagte Messen. "Die privatrechtlichen Verträge der jeweiligen Betreiber oder Aussteller können unterschiedliche Regelungen beinhalten. Deshalb ist es wichtig, sich das jetzt genau anzusehen und zu prüfen." Bei der Messe Berlin als ITB-Veranstalter hieß es, man prüfe nun alle Folgen, die sich aus der Absage ergäben.

In den Geschäftsbedingungen der Messe Berlin heißt es, dass der Anspruch auf Standmiete entfällt, wenn die Veranstaltung aufgrund eines Umstandes, den weder die Messe Berlin noch der Aussteller zu vertreten haben, ausfällt. Allerdings kann die Messe für bei ihr in Auftrag gegebenen Arbeiten die Kosten beim Aussteller geltend machen.

Die ITB war vom Veranstalter am Freitagabend abgesagt worden, nachdem die zuständigen Behörden die Auflagen im Hinblick auf den Gesundheitsschutz deutlich verschärft hatten.

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8.
André koschitzki
Erstellt 3. März 2020 16:32 | Permanent-Link

Egal wie entschieden worden wäre, zu meckern gäbe es immer was. Schade ist nur das Fälle, wie dass jährlich aufflammende Ebola und sogar nur die Influenza nach zwei bis drei Tagen aus der Presse verschwunden sind. Und was wirklich erschreckend ist, wie egoistisch sich deutsche in ihrem einkaufsverhalten zeigen (Kaufland Berlin Spandau, leere Regale). Was machen wir wenn es wirklich mal dramatisch wird....

7.
Dietmar Rauter
Erstellt 3. März 2020 11:46 | Permanent-Link

Vollkasko ? Größere Unternehmen, wie die Lufthansa, die sich gegen höhere Gewalt absichern konnte und daher leichter Kurzarbeit und Flottenstillegungen verkraften kann, können Verluste vermeiden. Hotelgesellschaften , die ja noch weiter Geschäfte mit Touristikern machen wollen, fällt eine Kulanz leichter in diesem uns alle betreffenden Notstand, als einem Einzelunternehmen. Bei Eintrittskarten liegt das Risiko wohl eher bei der Messegesellschaft (an der das Land Berlin beteiligt ist?) . Covid-19 wird teuer , eine abschließende Bilanz ist noch gar nicht abzusehen. Es geht auch um viele Arbeitsplätze !

6.
Karl Untschmied
Erstellt 3. März 2020 10:59 | Permanent-Link

Streng betrachtet hat die ITB allerdings schon Verantwortung für die Absage. Die Behörden haben die ITB nicht verboten, sondern höhere Auflagen erteilt, die die ITB nicht bewerkstelligen konnte und daher abgesagt hat.

5.
Robert G.
Erstellt 2. März 2020 11:03 | Permanent-Link

Dem End-Verbraucher wird der Schaden erst bewusst wenn sein jährlicher Türkei Urlaub mit dem Billig Flieger nicht mehr für paar € zu haben ist und er in diesem Jahr tiefer in die Tasche dafür greifen muss !

4.
Hillebrand
Erstellt 2. März 2020 10:49 | Permanent-Link

Die nur auf Sensationen ausgerichtet Presse weltweit hat es wiedereinmal geschafft die Politik vor sich her zu treiben und vollkommen unverhältnismässigen Massnahmen zu erzwingen. Die wirtschaftlichen Schäden sind nicht abzusehen - und dann rufen wieder alle nach Subventionen durch Steuergelder. Dioese kassieren dann wieder die grossen Multies und der Mittelstand kann sehen wo er bleibt.

3.
Dietmar Rauter
Erstellt 1. März 2020 01:26 | Permanent-Link

@Walter Krombach
Ein großzügiger Zug der Bahn, jetzt geht es nur noch um eine zügige Abwicklung . Genauso wie für Entschädigungen für Verspätungen: Nacht 23./24. Februar Kiel-Frankfurt Flughafen , Ankunft um 1.07 statt um 23.29 und zurück Nacht 28./29.2. Ankunft in Kiel um 2.10 Uhr statt 0.03 . Wir brauchen einen raschen Ausbau und eine zügige Planung neuer Zugstrecken, damit die Bahn wieder einmal das wird, was sie in unserer Kindheit und früher einmal war: Das Verkehrsmittel Nummer Eins.

2.
Andreas Schulte
Erstellt 29. Februar 2020 23:16 | Permanent-Link

Für die veranstaltende Messegesellschaft ist das sicher schon ein gewaltiger wirtschaftlicher Schaden, den es zu verkraften gilt. Die Eintrittsgelder und die Standmieten fallen aus. Ein großer Teil der Stände dürfte auch aufgebaut sein. Die Kosten dafür werden wohl nicht erstattungsfähig sein. Ist das wirklich zu relativieren ? Aktuell wohl 3.000 Corona Tote (mein Mitleid gilt jedem Verstorbenen) in der Relation zu rund 7,5 Milliarden Mitmenschen auf unseren Globus. Dagegen stehen zwischen geschätzten (WHO) rund 250 bis 650 tausend Grippetote pro Grippesaison in der selben Relation zu uns 7,5 Milliarden Erdenbürgern, über die wir ansonsten nichts in den Medien lesen oder erfahren - offensichtlich einfach ganz saisonaler
Schwund -

1.
Walter Krombach
Erstellt 29. Februar 2020 17:32 | Permanent-Link

Wer - wie ich - als Besucher/Fachbesucher zur ITB ein Spar- oder Supersparpreisticket der DB gebucht hat, bekommt es von der DB ohne Gebühren erstattet, wie mir eben vom Kundendialog bestätigt wurde. Formloser Antrag mit Auftragsnummer an fahrkartenservice@bahn.de; Begründung "Absage ITB". Angeblich soll das zügig erledigt werden.

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