Die Drähte laufen heiß

Touristiker treffen sich virtuell

Die ITB fällt aus. Aber viele Touristiker treffen sich trotzdem in Berlin. Die Nachrichten finden Sie in den drei fvw Dailies, die diesmal als E-Paper erscheinen.

Ein Teil der ausländischen Fachbesucher ist trotz der Messeabsage in Berlin, weil die Absage am Freitagabend die Aussteller zu spät erreichte oder Flüge und Hotels nicht stornierbar waren und sich auch ohne ITB Termine vereinbaren lassen. Der Afrika-Veranstalter Akwaba veranstaltet zum Beispiel diese Woche eine "Mini-ITB" in Berlin, zu der auch Einkäufer von anderen Veranstaltern willkommen sind.

Viele Unternehmen machen aus den ursprünglich in Berlin geplanten persönlichen Treffen nun Telefonate oder Videokonferenzen. "Alle Mitarbeiter werden ihre vereinbarten Messetermine in ein Telefonat mit ihrem Gesprächspartner umwandeln", berichtet etwa Steffen Knapp, Bereichsleiter Vertrieb von Schmetterling International. Auch Hafermann Reisen geht so vor, sagt Geschäftsführer Meinhold Hafermann.

An den drei ursprünglich geplanten Messetagen Mittwoch, Donnerstag und Freitag erscheint das fvw Daily. Es wird nicht wie sonst an den Eingängen verteilt, sondern als E-Paper allen unseren Leserinnen und Lesern zugesendet. Wenn Sie noch News haben, die in das fvw Daily sollten oder sich auch mit Geschäftspartnern in Berlin oder anderswo treffen, würden wir uns über Fotos und Informationen freuen. Bitte mailen Sie an redaktion@fvw.de.

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7.
Kornelia Kirchermeier
Erstellt 3. März 2020 17:50 | Permanent-Link

das haben jetzt wohl nur die Afrikaner geschafft, eine Mini ITB zu starten. Durch die recht kurzfristige Absage haben es viele nicht mehr geschafft sich umzuorganisieren! Was sehr schade ist! Bin gespannt wie sich das ganze 2021 entwickelt. Nett fand ich heute das die ITB Indien mich heute für Ende März noch eingeladen hat .-)

6.
Hans Winterthur
Erstellt 3. März 2020 17:32 | Permanent-Link

Cool wäre, es kommen doch alle Fachbesucher, verteilen sich aber "agil" auf die Hotels der Stadt (hey, eine "Tourismusbranche" müsste so etwas auch kurzfristig stemmen können ;-) und die "ITB" findet dezentral über ganz Berlin in Grüppchen verteilt doch statt. Von wegen Corona-Hysterie-Schmarrn der Medien und Politiker... in vier Monaten, sobald die Sonne uns den Schädel mitsamt Coronas wegbrutzelt, haben die eine andere "Sau", die sie durchs Dorf jagen.

5.
Klaus Hildebrandt
Erstellt 3. März 2020 11:13 | Permanent-Link

Hallo Frau Kirchermeier, sie haben Recht. Natürlich kann man auch die Hotels verstehen, die so kurzfristig die Zimmer nicht mehr gefüllt bekommen, viele Häuser sind ja an den Messetagen fast allein von ITB-Besuchern belegt. Einige Hotels zeigen wohl Kulanz und erstatten zumindest einen Teil, wenn der Kunde gleich die Reservierung auf die ITB 2021 überträgt.

4.
Kornelia Kirchermeier
Erstellt 3. März 2020 10:42 | Permanent-Link

Hallo Herr Hildebrandt, das bestreite ich ja nicht. Aber vielleicht hätte man hier mal zusammen rücken können, wenn schon die Politik einem auf dem trockenen lässt. Die Absage der ITB kostet kleine Touristische Unternehmen oder Agenturen wie mich eine menge Geld, die wir jetzt nur schwer wieder ersetzten können. Das wird einigen das Genick brechen und uns hilft keiner, da wir zu klein sind und niemals von der Regierung unterstützt werden. Selbst für Banken lohnt es nicht.

3.
Klaus Hildebrandt
Erstellt 3. März 2020 10:23 | Permanent-Link

Hallo Frau Kirchermeier, leider gibt es laut Dehoga bei nicht-erstattungsfähigen Raten keinen Anspruch. Hier der Bericht:
https://www.fvw.de/reisevertrieb/itb/itb-absage-und-hotelbuchungen-hotels-nicht-zur-rueckerstattung-verpflichtet-206705

2.
Hella Göbel
Erstellt 3. März 2020 09:01 | Permanent-Link

Da es eine komplette Branche trifft, ist meiner Meinung nach nun die Regierung gefragt. Es ist keine Unternehmen was aus Misswirtschaft in die Schieflage gekommen ist und wo die Regierung schnell dabei ist, unter die Arme zu greifen. Hier ist eine ganze Branche betroffen ohne Selbstverschulden! Hier gilt es in erster Linie die Messer Berlin zu unterstützen und die Leistungsträger wie Hotels und Airlines, damit diese Stornierungen kulant handhaben können.

1.
Kornelia Kirchermeier
Erstellt 3. März 2020 08:08 | Permanent-Link

Es fehlt genrell eine klare Regelung seitens der ITB was z.B. mit Eintrittskarten ist, bekommt hier die Kosten zurück erstattet. Auch wäre es schön gewesen, wenn der Tourismus besser zusammen halten würde und sich Hotels bei den Storni kulanter zeigen würden z.B. 50% statt 100% Stornogebühren. Große Unternehmen können das vielleicht alles puffern, aber die Kleinen eben nicht und an diese denkt Niemand.

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