Aktion vor ITB-Haupteingang

Verdi protestiert für Reiseverkehrskaufleute

90 Minuten lang protestierten Expedienten am Mittwoch vor dem ITB-Haupteingang für eine geänderte Gehaltsstruktur.
Tobias Pusch
90 Minuten lang protestierten Expedienten am Mittwoch vor dem ITB-Haupteingang für eine geänderte Gehaltsstruktur.

Ende März läuft der Tarifvertrag für Expedienten aus. Schon jetzt warb die Gewerkschaft Verdi vor dem ITB-Haupteingang für ihre Ziele in den anstehenden Verhandlungen.

Am 20. März treffen sich die Gewerkschaft Verdi und die Tarifgemeinschaft des DRV, um über einen neuen Gehaltstarifvertrag zu verhandeln. Der aktuell gültige läuft am 31. März aus. Zum Auftakt der ITB wies die Gewerkschaft mit einer Protestaktion schon einmal auf ihr Ziel in der anstehenden Runde hin: Eine geänderte Gehaltsstruktur. Aus diesem Grund protestierten mehrere Reieverkehrskaufleute aus ganz Deutschland am Eingang Masurenallee.

Zum Erreichen des Ziels möchte Verdi vor allem zwei Schritte umgesetzt sehen, wie Fachgruppenleiter Gerd Denzel im Gespräch mit der fvw darlegte. "Wir wollen eine einheitliche Gehaltstabelle für Angestellte im Vertrieb und bei Veranstaltern. Und wir kämpfen dafür, dass es eine bessere Durchlässigkeit von Entgeltgruppe C zu Entgeltgruppe D gibt." In Zahlen ausgedrückt bedeutet letzterer Punkt, dass die Vergütung von einer Spanne zwischen monatlich 1931 bis 2441 Euro auf einen Bereich zwischen 2065 bis 2661 Euro ansteigen würde.

Ein solcher Schritt sei laut Denzel auch im Interesse der Branche: "Alle klagen über Fachkräftemangel. Aber mit unattraktiven Gehältern wird man dieses Problem sicherlich nicht lösen können."
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