Zwischenlandung auf Kreta

Condor-Maschine muss wegen Bombendrohung landen

Wegen einer Bombendrohung ist eine Maschine von Condor am Donnerstagabend außerplanmäßig auf der griechischen Insel Kreta gelandet. Die 273 Fluggäste müssen noch bis Freitagabend auf ihre Rückreise warten.

von DPA, 17.08.2018, 09:12 Uhr
Die Boeing B-757 war auf dem Weg nach Düsseldorf.
Foto: Condor

Die Boeing B-757 auf dem Weg vom ägyptischen Hurghada nach Düsseldorf sei sicher in der Stadt Chania zwischengelandet, sagte ein Condor-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die 273 Passagiere hätten den Flieger ohne Zwischenfall verlassen können. Sie sollen die Nacht in Hotels verbringen und den Flug am Freitagabend fortsetzen. Der Rückflug sei für 19 Uhr Ortszeit geplant, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Freitagmorgen. Der Flieger käme dann gegen 21 Uhr an seinem Zielflughafen in Düsseldorf an. Grund für den späten Rückflug seien die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten der Bordcrew.

„Condor steht in Kontakt mit den Behörden vor Ort“, sagte der Sprecher. Die Maschine sei nach der Landung von speziellen Hunden überprüft worden. Zunächst hätten sie aber nichts Verdächtiges gefunden. Zu den Hintergründen der Bombendrohung konnte der Sprecher zunächst keine Angaben machen. Das Flugzeug war um 17.34 Uhr in Ägypten gestartet.

Nach Infomationen griechischer Medien und der „Bild“-Zeitung wurde in der Toilette des Flugzeugs ein Zettel mit dem Wort «Bombe» entdeckt. Die Maschine sei von griechischen Kampfbombern bis zur Landung begleitet worden, berichtete das Nachrichtenportal „Protothema“ unter Berufung auf die Sicherheitsbehörden weiter. Militär und Flughafenpolizei hatten die Maschine laut „Bild“ nach der Landung umstellt. Die Maschine wurde mit Spürhunden durchsucht. Die Kontrollen sollten bis in die frühen Morgenstunden andauern. Sie hatten erst am späten Abend begonnen, wie es aus Kreisen der zivilen Luftfahrt in Chania hieß. Laut einem Condor-Sprecher wurde bislang aber nichts Verdächtiges gefunden. (dpa)

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