Transatlantik-Dienste

Jetblue hält hohe Business-Class-Preise für obszön

Der Chef des New Yorker Billigfliegers Jetblue, Robin Hayes, will den Flugmarkt auf Transatlantik-Routen aufmischen. Er hält die bisherigen Business-Class-Preise für „obszön teuer“ und stellt eigene Flüge auf der Strecke Boston–London in Aussicht.

von Rita Münck, 10.09.2018, 14:37 Uhr
Jetblue-CEO Robin Hayes war einer der Redner auf dem Aviation Festival in London.
Foto: Jetblue

Noch steckt das Thema Low Cost auf Liniendiensten über den großen Teich in den Kinderschuhen: Neben Eurowings, Norwegian, Primera Air und Wow Air tummeln sich auf den Strecken zwischen Europa und Nordamerika vor allem drei Joint Ventures, darunter das marktdominierende von American Airlines und British Airways.

Mit dem US-Billigflieger Jetblue könnte nun aber bald erstmals eine Airline aus Nordamerika mit Günstigtickets für Transatlanik-Routen aufwarten. Deren CEO Robin Hayes jedenfalls spielt mit dem Gedanken, den Markt aufzumischen und damit auf der Route Boston–London anzufangen.

Seine Gedankenspiele äußerte Hayes vergangene Woche auf dem Aviation Festival in London. Dort kritisierte Hayes auch die Preisgestaltung mancher Airline auf Routen zwischen Nordamerika und Europa: „Business-Class-Tickets für 8000 Dollar nach New York sind einfach nur obszön teuer. Das könnten wir günstiger“, so der Jetblue-CEO.

Wann der US-Billigflieger selbst ein Transatlantik-Engagement startet, ist noch nicht entschieden: „Aber wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, und wir einen Vorteil daraus ziehen können, werden wir das wohl angehen“, so Hayes.

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