Teile von Wrack abtransportiert

Bahnstrecke bleibt nach ICE-Brand gesperrt

Nach dem ICE-Brand in Rheinland-Pfalz sind die Aufräum- und Reparaturarbeiten in vollem Gange. Züge fahren auf der Schnellstrecke Frankfurt–Köln bis auf Weiteres nicht. Die Bahn bemüht sich um Schadensbegrenzung für Fahrgäste.

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von dpa, 15.10.2018, 07:12 Uhr

Reisende müssen sich nach dem Brand eines ICE-Fernzugs auf der Schnellstrecke Frankfurt–Köln noch über Tage auf Einschränkungen im Bahnverkehr einstellen. „Wir gehen davon aus, dass die Strecke bis Ende kommender Woche gesperrt bleiben wird“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn AG am Sonntag.

In der Nacht zum Sonntag wurden erste Teile der beschädigten Wagen abtransportiert. Die Aufräumarbeiten sollten nach Angaben der Bahn möglichst am Sonntag im Laufe des Tages abgeschlossen werden. Erst danach könnten Gleise und Oberleitungen in dem Bereich repariert werden. „Die Aufräum- und Reparaturarbeiten sowie parallel laufende Untersuchungen an Gleisen, Oberleitung und Signaltechnik dauern weiter an“, sagte die Bahn-Sprecherin.

Das Feuer in dem ICE war am Freitagmorgen bei Dierdorf in der Nähe von Neuwied in Rheinland-Pfalz ausgebrochen. 510 Passagiere wurden aus dem Zug evakuiert. Fünf Menschen erlitten nach Polizeiangaben leichte Verletzungen.

Auslöser des Brandes war nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei ein technischer Defekt. Die Ermittlungen zur genauen Ursache dauerten am Sonntag an, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. „Das kann der Trafo gewesen sein, das kann auch etwas anderes gewesen sein.“ Eine Einwirkung von außen schloss die Bundespolizei aus.

 
 
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