Mehr als 180 Opfer (Update)

Boeing-Jet in Indonesien abgestürzt

Kurz nach dem Start in Jakarta stürzt ein Jet der Lion Air ins Meer. An Bord: mehr als 180 Menschen. Die Hoffnung, Überlebende zu finden, ist gering.

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29.10.2018, 07:08 Uhr
Erste geborgene Wrackteile der abgestürzten Lion-Air-Maschine wurden an Land gebracht und sortiert.
Foto: imago/Xinhua

Beim Absturz einer indonesischen Passagiermaschine sind am frühen Morgen vermutlich mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen. Die Boeing B-737max8 des Billigfliegers Lion Air stürzte wenige Minuten nach dem Start vom Flughafen der Hauptstadt Jakarta aus zunächst ungeklärter Ursache ins Meer. Sie war auf dem Weg zu der Nachbarinsel Bangka. An Bord waren nach Angaben der nationalen Katastrophenschutz-Behörde mindestens 181 Passagiere sowie sieben Besatzungsmitglieder.

Die B-737max8 war um 6.20 Uhr Ortszeit in Jakarta gestartet. Eine Stunde später wurde sie auf dem Flughafen von Pangkal Pinang erwartet, der größten Stadt der Nachbarinsel Bangka. Die Maschine verschwand nach Angaben der Luftraum-Überwachung jedoch 13 Minuten nach dem Abheben von den Radarschirmen. Nach kurzer Suche wurden dann im Meer die ersten Trümmer entdeckt, etwa 70 Kilometer von Jakarta entfernt.

Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, ist gering. Ein Sprecher der Rettungsdienste, Muhammad Syaugii, sagte: „Wir haben Rettungswesten, Handys und Flugzeugteile entdeckt.“ Vermutet werde, dass das Wrack in einer Tiefe von etwa 35 Metern im Meer liege. Der Sprecher der nationalen Katastrophenschutz-Behörde, Sutopo Purwo Nugroho, veröffentlichte auf seinem Twitter-Konto auch erste Bilder von der Unglücksstelle. Auf dem Wasser ist ein größerer Kerosinteppich zu sehen.

 
 
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