Kein Veto Brasiliens

Boeing darf bei Embraer groß einsteigen

Airbus hat 2018 die C-Series-Jetsparte von Bombardier übernommen. Dieses Jahr darf offenbar Boeing die Zivilflugzeugsparte von Embraer übernehmen.

11.01.2019, 08:54 Uhr
Die zweistrahligen Embraer-Maschinen sollen das Programm der größeren Boeing-Jets nach unten abrunden.
Foto: Embraer

Die Flugzeug-Hersteller Boeing und Embraer kommen einem geplanten Zusammenschluss näher. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro schrieb am Donnerstag bei Twitter, die Regierung werde kein Veto gegen das Geschäft einlegen. Im Zuge des Deals soll der US-Konzern Boeing für 4,2 Mrd. US-Dollar 80 Prozent am Verkehrsflugzeug- und Service-Geschäft von Embraer übernehmen. Allerdings müssen noch die Aktionäre und diverse Behörden zustimmen. Beide Unternehmen rechnen weiter mit einem Abschluss der Transaktion im laufenden Jahr.

Ursprünglich hatte es in Brasilien politischen Widerstand gegen den Plan der Konzerne gegeben, weil Embraer auch Militärflugzeuge und Sicherheitstechnik entwickelt und baut. Der Staat hält an dem Unternehmen eine sogenannte goldene Aktie und kann damit weitreichende Entscheidungen blockieren. Am 1. Januar hat es allerdings einen Machtwechsel in Brasilien gegeben. (dpa)

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