Carsharing-Konsolidierung

Fusion von Car2go und DriveNow genehmigt

In der Autobranche gilt ein neues Credo: Wer erfolgreich Autos bauen will, darf nicht nur Autos bauen. Ohne Dienstleistung geht nichts mehr. Die Angst vor der digitalen Konkurrenz treibt zwei Rivalen zur Kooperation.

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19.12.2018, 13:16 Uhr
Aus zwei mach eins: Die Carsharing-Töchter von Daimler (Car2go) und BMW (DriveNow) gehören künftig zusammen.
Foto: Drive Now, Car2go

Mit leichter Verspätung dürfen BMW und Daimler nun ihre Kräfte bei Autovermietung und Fahrdiensten bündeln. Nach der EU-Kommission hat nun auch das US-Kartellamt die Fusion der Carsharing-Flotten von Car2go und DriveNow mit zusammen rund 20.000 Mietautos genehmigt, wie die beiden Autohersteller nun mitteilten.

Vollzogen werden soll die Fusion Ende Januar, die nächsten Schritte will das neue Unternehmen anschließend im Laufe des ersten Quartals 2019 bekannt geben. Die Ankündigung hatte sich um einige Wochen verzögert, da die Genehmigung der US-Behörden länger dauerte als erwartet.

Zu der neuen Firma gehören auch die Buchungsplattformen Moovel und ReachNow, die Vermittlungs-Apps MyTaxi, Chauffeur Privé, Clever Taxi und Beat, die Parkplatz-Dienste ParkNow und Parkmobile sowie die Elektroauto-Ladedienste ChargeNow und Digital Charging Solutions. Laut Eigenreklame der beiden Autohersteller soll das Gemeinschaftsunternehmen die „attraktivste, umfassendste Mobilitätslösung“ werden.

Die Dienste von Daimler und BMW haben zusammen etwa 40 Mio. Kunden, vor allem in Europa. Die beiden Autohersteller kooperieren, um sich die Kosten zu teilen und schneller zu wachsen – und nicht eines Tages von Fahrdienst-Plattformen wie Uber oder Didi Chuxing in China zu reinen Zulieferern degradiert zu werden.

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